eines Wohn- und Kulturprojektes in Freiburg
Februar 2015
Das Anliegen des „Vereins zur Förderung von Kunst, Kultur und solidarischem Leben“ e.V.
Der Verein zur Förderung von Kunst, Kultur und solidarischem Leben e.V. ist ein junger Freiburger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, künstlerisches und kulturelles Engagement, sowie gemeinschaftliches Wohnen, auf der Basis von gegenseitiger Unterstützung, zu fördern. Insbesondere die Unterstützung der Realisierung von Kunst- und Wohnprojekten in und um Freiburg, welche Raum für die Wohnform im (Bau)Wagen bietet, sieht der Verein als seine Aufgabe.
Denn leider stoßen Menschen, die für sich das Wohnen im Wagen gewählt haben, in Freiburg immer wieder an Grenzen, die die Realisierung dieser Wohnform behindern. Der Verein zur Förderung von Kunst, Kultur und solidarischem Leben möchte der Öffentlichkeit zeigen, welche Schätze diese Wohnform bieten kann und so einen Beitrag zur kulturellen Öffnung der Stadt, sowie zu einer akzeptierenden Haltung unterschiedlicher Lebensentwürfe und einem bunten und vielfältigem Stadtbild leisten.
Konzept des Wohn- und Kulturprojektes
Wohnen
Das Projekt soll ca. 20 Menschen unterschiedlichster Altersgruppen Platz bieten, um dort mit dem Konzept generationen- und lebenslagenübergreifender solidarischer Unterstützung in einer Wohngemeinschaft in ausgebauten Bau- oder Lastwägen zu leben. Die Einrichtung sanitärer Anlagen, sowie eine geregelte Müll- und Abwasserentsorgung ist dabei selbstverständlich. Neben den individuell gestalteten Räumlichkeiten auf Rädern sollen Gemeinschaftsräume und -Flächen einen gemeinschaftlichen Austausch der Bewohner/innen sowie eine Öffnung nach außen ermöglichen.
Künstlerisches, kulturelles und soziales Engagement
Die Ideen und Möglichkeiten hierbei sind vielfältig. Die wichtigsten Anliegen sind:
1. Begegnung und Austausch: Das Schaffen von Raum für informellen Austausch, wie beispielsweise durch das Anbieten eines regelmäßigen offenen interkulturellen und generationenübergreifenden Cafés, ist zentrales Vorhaben des Projektes. Zudem soll es die Möglichkeit geben, Gruppen in Selbstorganisation die Nutzung von Räumlichkeiten zu ermöglichen. So wäre es beispielsweise denkbar, Raum zu bieten für Treffen von Selbsthilfegruppen, Lesekreisen, Kinderspielgruppen usw.
2. Kunst und Kultur: Im Rahmen des Projektes sollen regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Theateraufführungen oder kleine Akustikkonzerte stattfinden. Zudem ist geplant, jährlich mindestens eine Ausstellung von regionalen- und überregionalen Künstler/innen zu realisieren, welche diesen die Möglichkeit bietet, ihre Werke zu präsentieren. Es ist auch gewünscht im Rahmen des Projektes Raum für künstlerisches Schaffen zur Verfügung zu stellen.